____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Elena Ferrante
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Elena Ferrante (* 5. April 1943cite-ref-rottentom-1-0[1] in Neapelcite-ref-2[2]) ist das Pseudonym einer italienischen Schriftstellerin, die sich unter Wahrung ihrer Anonymität seit den 1990er Jahren als Romanautorin einen Namen gemacht hat. Mit ihrer Neapolitanischen Saga gelang ihr der internationale Durchbruch, sowohl auf dem Buchmarkt als auch bei der Literaturkritik. Das Nachrichtenmagazin Time zählte sie 2016 zu den 100 einflussreichsten Personen weltweit.
In Interviews, die bis auf eine Ausnahme schriftlich gefĂźhrt wurdencite-ref-interviewparisreview-3-0[3], äuĂerte sich Ferrante ausfĂźhrlich Ăźber ihr kĂźnstlerisches Schaffen. Dabei gab sie auch viele Informationen zu ihrer Person preis, so unter anderem, dass sie aus Neapel stamme und nicht hauptberuflich Schriftstellerin sei.cite-ref-interviewspiegel-4-0[4]cite-ref-literaturportal-bayern-5-0[5] Entgegen ihrem ausdrĂźcklichen Wunsch, anonym bleiben zu wollen, gibt es immer wieder Versuche, ihre Identität aufzudecken, auch unter Anwendung unlauterer und illegitimer Methoden.cite-ref-sueddeutsche-6-0[6]cite-ref-zeitonline-7-0[7]cite-ref-dlrk-8-0[8]
Contents
⢠Schreibprozess
⢠Identität
⢠Werk
⢠Filmadaptionen
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
KĂźnstlerisches Schaffen
âMensch und Autor stimmen nicht Ăźbereinâ, stellt Ferrante klar, nach dem Motiv fĂźr ihr vermeintliches Verschwinden als Autorin befragt. âDer Autor steckt ganz und gar im Werkâ, fährt sie fort, sei also fĂźr den Leser sehr wohl präsent und kenntlich, was sie auch wĂźnsche. Mit Absicht âverschwindenâ wolle sie lediglich als Mensch; ein solcher RĂźckzug, meint sie, kĂśnne sowohl dem Schreibprozess als auch dem Lesevorgang zugutekommen.cite-ref-interviewspiegel-4-1[4]
Grßnde fßr ihre Anonymität
Die Entscheidung, anonym zu bleiben, traf Ferrante noch vor Erscheinen ihres ersten Romans (1992) und sie bezeichnet sie noch heute als âwohlĂźberlegt und endgĂźltigâ,cite-ref-interviewspiegel-4-2[4] auch wenn sich ihre BeweggrĂźnde im Laufe der Jahre gewandelt hätten.cite-ref-literaturportal-bayern-5-1[5] Zuerst sei es Ăffentlichkeitsscheu gewesen, später eine gewisse Medienfeindschaft, bedingt dadurch, dass sie den Eindruck gehabt habe, maĂgebend fĂźr die Beurteilung eines Buches sei weniger das Werk selbst als vielmehr die Reputation des Autors.cite-ref-interviewparisreview-3-1[3] Sie sei jedoch Ăźberzeugt, dass das geschriebene Wort â anders als das gesprochene â die Präsenz eines Autors nicht nĂśtig habe, dass also âBĂźcher nur sich selbst brauchen und dass sie sich ihre Leser selbst suchen mĂźssenâ.cite-ref-interviewspiegel-4-3[4] An diesem âPaktâ mit dem Leser sei ihr ebenso gelegen wie an einem weiteren Grund fĂźr ihre Anonymität: die âLeereâ, die durch ihre Abwesenheit als Autorin entstehe, erĂśffne ihr einen willkommenen kreativen Raum. Ihn versuche sie mit dem Akt des Schreibens bewusst zu fĂźllen, so dass der âpassionierte Leserâ durch den Text selbst ein wahrhaftigeres Bild von ihr bekomme, als dies auf herkĂśmmlichen Wegen in den Medien geschehe.cite-ref-interviewparisreview-3-2[3]
Schriftstellerisches Credo
âWahrhaftigkeitâ ist eine der Kardinaltugenden, die namentlich die US-amerikanische Literaturkritik Ferrantes Texten zuschreibt.cite-ref-interviewparisreview-3-3[3] Sie ist zugleich auch das schriftstellerische Credo, zu dem sich die Autorin selbst bekennt.cite-ref-interviewspiegel-4-4[4] In Abgrenzung zur âbiografischenâ bezeichnet Ferrante die Wahrheit, um die es ihr geht, als âliterarischeâ. Diese ergebe sich daraus, das richtige Wort, den adäquaten Rhythmus und Tonfall zu finden, woraus wiederum eine bestimmte Energie resultiere, die sich direkt proportional verhalte zu der erstrebten literarischen Wahrheit. Sich ihr anzunähern, sei auch eine Sache der Ăbung.cite-ref-interviewparisreview-3-4[3] Erst spät, nach vielen verworfenen Versuchen, sei ihr mit Lästige Liebe ein Text gelungen, der ihren AnsprĂźchen genĂźgte, wonach noch einmal zehn Jahre vergingen, bis sie mit Tage des Verlassenwerdens einen zweiten fĂźr publikationswĂźrdig befand.cite-ref-interviewparisreview-3-5[3]
Schreibprozess
Die Arbeit an einem Buch beginnt bei Ferrante in der Regel damit, dass sie einem âkleinen StĂźckâ von sich (einem GefĂźhl, Moment oder Satz), in jedem Falle etwas âStĂśrendemâ, nachgeht, indem sie weitere solche âkleinen StĂźckeâ aufspĂźrt, Gedächtnisfragmente unsicherer Herkunft, fĂźr die ihre Mutter das Wort âFrantumagliaâ gebrauchte.cite-ref-interviewparisreview-3-6[3] Manche von ihnen verwirft Ferrante, an anderen hält sie fest als âGarantie fĂźr Authentizitätâ.cite-ref-interviewspiegel-4-5[4] So oder so schĂśpfe sie beim Schreiben gezielt aus dem, was sich ihr âentziehtâ, was âunsicherâ ist und ihr âUnwohlâ bereitet. Nur wenn ein Werk sich aus diesen Quellen speise, so ihr Anspruch, dĂźrfe es Ăźberhaupt geschrieben werden.cite-ref-interviewl-obs-9-0[9] FĂźr die Erstfassung eines Textes (die âanstrengendste Phaseâ) nutzt sie den Computer; ist sie damit zufrieden, folgt â nach zwei, drei, im HĂśchstfall zehn Seiten â der zweite Arbeitsschritt, indem sie handschriftlich âzahllose, chaotische Notizenâ einfĂźgt, was ihr groĂes VergnĂźgen bereite.cite-ref-interviewspiegel-4-6[4] Feste Rituale habe sie nicht, ihr genĂźge âirgendwo ein kleiner Winkel, zu Hause oder auf Reisenâ.cite-ref-interviewspiegel-4-7[4] Der Plot entwickle sich bei ihr während des Schreibens; zwar sei sie sich Ăźber die Eckpunkte im Klaren und sinniere auch Ăźber den Fortgang der Handlung, doch halte sie diese Planspiele bewusst in einer gewissen Unordnung und vermeide eher vorbereitende Notizen, um nicht Gefahr zu laufen, dass sie beim Schreiben die Spannung verliert.cite-ref-interviewparisreview-3-7[3] Was den Stil betrifft, hat sie die Erfahrung gemacht, dass sie am besten vorankommt, wenn sie zu Beginn einen âflachen, trockenenâ Ton anschlägt â den einer âstarken, luziden, gebildetenâ Frau aus der Mittelklasse von heute â, um dann zu einem späteren Zeitpunkt in eine andere Tonart zu wechseln, die ihr erlaubt, unter der âRĂźstungâ von guter Bildung und guten Manieren, die ihre Figur sich zugelegt hat, etwas sichtbar zu machen, das anders â ârau, grob, wildâ â ist.cite-ref-interviewparisreview-3-8[3] Eine Fusion beider Stilregister erstrebt Ferrante in ihren â von der angloamerikanischen Literaturkritik hochgelobten âcite-ref-interviewparisreview-3-9[3] Erzählanfängen, die sie selbst so beschreibt: âDort, wo die Geschichte wirklich beginnt, platziere ich gern einen weitreichenden Satz, der eine kalte Oberfläche hat und, darunter sichtbar werdend, ein Magma von unerträglicher Hitze.âcite-ref-interviewparisreview-3-10[3] Ist ein Text fertig, geht sie ihn noch einmal grĂźndlich durch. Dies sei eine besonders sensible Phase fĂźr sie, die sie empfänglich mache fĂźr jedes Detail des Lebens â ein bestimmtes Licht, eine Pflanze, ein auf der StraĂe aufgefangenes Wort â jegliches kĂśnne, im letzten Augenblick, noch Teil der Geschichte werden.cite-ref-interviewparisreview-3-11[3] Alles in allem sei die Metapher des Webens diejenige, die ihren Schreibprozess am treffendsten beschreibe.cite-ref-interviewl-obs-9-1[9]
Die Neapolitanische Saga
Die Arbeit an der Neapolitanischen Saga verlief in vielem anders. Zum ersten Mal erlebte Ferrante, dass âalles daâ war.cite-ref-interviewparisreview-3-12[3] Die Handlung entfaltete sich wie von selbst, das Schreiben ging flĂźssig voran. Deutlich seltener als sonst â nur alle 50 bis 100 Seiten â hatte sie das BedĂźrfnis gegenzulesen. Von Anfang an sei sie in einem âZustand der Gnadeâ gewesen, und dies habe angehalten.cite-ref-interviewparisreview-3-13[3] Zum ersten Mal habe sie die Erfahrung gemacht, dass Erinnerung und Fantasie ihr immer mehr Material zuspielten und dass es, statt sie zu verwirren, sich wie von selbst gebrauchsfertig ordnete. Nie hätte sie gedacht, eine so lange Geschichte schreiben zu kĂśnnen; nie davon geträumt, so viele Nebenfiguren zu meistern; nie geglaubt, dass die historischen Veränderungen sich so in ihren Charakteren niederschlagen; nie beabsichtigt, Ăźber Themen wie sozialen Aufstieg und KlassenzugehĂśrigkeit zu schreiben, denen sie bis dato eher abgeneigt gewesen war.cite-ref-interviewparisreview-3-14[3] FĂźr alles aber hätte sich eine LĂśsung gefunden. So hätte von den Nebenfiguren eine jede ihren Auftritt, im Guten oder Schlechten, bekommen. Die historischen Gegebenheiten wären ganz natĂźrlich in das Denken und FĂźhlen, Handeln und Sprechen ihrer Charaktere eingegangen. Besonders wachsam sei sie bei ihren beiden Protagonistinnen gewesen. Das leiseste Anzeichen eines falschen Tons hätte ihr Einhalt geboten, versuchte sie doch ein Phänomen kĂźnstlerisch zu meistern, das sie âweibliche Entfremdungs-Inklusionâ nennt und so beschreibt: Sie habe das GefĂźhl gehabt, dass Lila und Elena einerseits von den Zeitläufen ausgeschlossen und andererseits in allem, was sie sagten und taten, Teil von ihnen gewesen wären.cite-ref-interviewparisreview-3-15[3]
Als Ferrante 2009 zu schreiben begann, hatte sie vom späteren Umfang des Romans noch keine Vorstellung. Erst Ende 2010, nachdem die Handlung âmit all ihren Verzweigungenâ sich entwickelt und der Text durch ihre Ăberarbeitungen âein ganz neues AusmaĂâ angenommen hatte, traf sie mit dem Verlag die Entscheidung, den Roman in mehreren Bänden zu publizieren. Der sofortige groĂe Erfolg wirkte sich, auch dank ihrer selbst gewählten Anonymität, fĂźr die Weiterarbeit nicht stĂśrend aus. Ganz im Gegenteil habe sie dabei ein als kleines Mädchen vor gleichaltrigen ZuhĂśrern schon einmal erlebtes âVergnĂźgen wiedergefunden, einer Geschichte zu einer Form zu verhelfen, während ein immer aufmerksameres und grĂśĂeres Publikum sich wĂźnscht, dass ich weitererzähle, immer weiter. Während die Leserinnen und Leser den ersten Band lasen, beendete und verfeinerte ich gerade den zweiten; während sie den zweiten lasen, feilte ich am dritten, und so weiter.âcite-ref-interviewl-obs-9-2[9]
Identität
In Interviews hat Ferrante nur wenige Informationen zu ihrer Person preisgegeben: geboren und aufgewachsen sei sie an der Peripherie von Neapel.cite-ref-interviewparisreview-3-16[3] Turin gehĂśre zu den italienischen Städten, die sie gleichfalls liebe. Sie sei Mutter von mehreren TĂśchtern und heiĂe auch im wirklichen Leben Elena. Hauptberuflich gehe sie einer anderen Tätigkeit nach als der Schriftstellerei.cite-ref-interviewspiegel-4-8[4] Weitergehende Fragen â zum Beispiel nach ihrem genauen Hauptberuf oder ihrem Familienstand â beantwortet sie in der Regel mit: âDiese Frage hat nichts mit meinen BĂźchern zu tun.âcite-ref-interviewspiegel-4-9[4]
Was darĂźber hinaus mĂśglicherweise zutrifft, leitet James Wood aus Ferrantes in La frantumaglia verĂśffentlichter Korrespondenz mit Verlegern, aber auch aus ihren Interviews und fiktionalen Werken wie folgt ab: Ferrante habe einen Hochschulabschluss in Altphilologie, Ăźbe eine Lehr- und Ăbersetzertätigkeit aus, habe zeitweise auĂerhalb Italiens gelebt und sei gegenwärtig wohl nicht verheiratet.cite-ref-wood-10-0[10]
Ungeachtet ihres nachdrĂźcklich geäuĂerten und begrĂźndeten Wunsches nach Anonymität gab und gibt es immer wieder Spekulationen, wer sich hinter dem Pseudonym Elena Ferrante verbergen kĂśnnte. Zunächst hielt man die Schriftstellerin Fabrizia Ramondino fĂźr die gesuchte Person. Diese Vermutung wurde hinfällig, als nach deren Tod weitere Romane von Ferrante erschienen. Dann wurde die Professorin fĂźr Zeitgeschichte an der Universität Neapel, Marcella Marmo, durch den Literaturkritiker Marco Santagata als mĂśgliche Kandidatin gehandelt.cite-ref-11[11] Diese dementierte allerdings mehrmals.cite-ref-haas-12-0[12] Trotzdem meinen die Neue ZĂźrcher Zeitung (âTatsächlich spricht sehr viel fĂźr die These des Dante-Spezialisten Marco Santagataâ)cite-ref-13[13] und der Biograf Nicola Bardola (âDemnach ist Marcella Marmo von Anfang an Elena Ferrante. Anita Raja ist ihre Lektorinâ)cite-ref-14[14], dass sich Marcella Marmo hinter dem Pseudonym verbarg. Marcella Marmo starb im Januar 2022.cite-ref-15[15] Elena Ferrante verĂśffentlichte zuletzt 2019 zwei BĂźcher und erhielt 2021 zwei Auszeichnungen, den Belle van Zuylen Preiscite-ref-16[16] und den Sunday Times Award for Literary Excellence.cite-ref-17[17]
Mit Domenico Starnone galt zeitweise auch ein männlicher Schriftsteller als vermeintlicher Autor von Ferrantes Werken, mĂśglicherweise in Zusammenarbeit mit seiner Frau, der LiteraturĂźbersetzerin Anita Raja.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19] Anita Raja als Alleinautorin gab der Journalist Claudio Gatti als Ergebnis seiner Recherche bekannt, die er am 2. Oktober 2016 gleichlautend in vier Zeitungen, darunter die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, publizierte.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Gattis Ermittlungen bestanden unter anderem darin, dass er sich Zugang verschafft hatte zu Grundbucheintragungen und den HonorarĂźberweisungen von Ferrantes Verlag, fĂźr den auch Raja offiziell als Ăbersetzerin tätig ist. Die Vorgehensweise von Gatti wird von einigen Medien als Sensationsjournalismus und illegitimer Eingriff in die Privatsphäre der Autorin kritisiert.cite-ref-sueddeutsche-6-1[6]cite-ref-zeitonline-7-1[7]cite-ref-dlrk-8-1[8]
2019 verĂśffentlichte der Schweizer Autor und Biograf Nicola Bardola ein Zusatzkapitel zu seinem Buch Elena Ferrante â meine geniale Autorin (Reclam), worin er u. a. die Behauptungen Claudio Gattis mit den Absatzzahlen der BĂźcher Elena Ferrantes abgleicht. Die Immobilienkäufe entsprechen demnach einem Agenten- und nicht einem Autorenhonorar.cite-ref-22[22]
Werk
Ihr DebĂźt gab Elena Ferrante mit Lâamore molesto (1992), einem Roman, der 1994 auf Deutsch unter dem Titel Lästige Liebe erschien und 1995 von Mario Martone verfilmt wurde. Das Buch handelt von der jungen Delia, die sich mit dem Tod ihrer Mutter Amalia beschäftigt, die entweder ermordet wurde oder ertrunken sein soll. Zugleich wird diese Beschäftigung mit ihrer Mutter zu einer Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrer Herkunft aus einer neapolitanischen GroĂfamilie.
In den zehn Jahren bis zu ihrer nächsten VerĂśffentlichung habe Ferrante weitere Manuskripte verworfen, sie seien ihr âĂźberanstrengtâ erschienen und âohne Wahrheitâ.cite-ref-23[23] In dem Roman I giorni dellâ abbandono (2002) schildert sie ein in Turin lebendes Ehepaar, das sich trennt, und wie insbesondere die Ehefrau diese Trennung bewältigt und ihre eigene Identität findet. Die deutsche Ăbersetzung erschien unter dem Titel Tage des Verlassenwerdens 2003, die Verfilmung durch Roberto Faenza folgte 2005.
In dem Roman La figlia oscura (2006) â deutsch Die Frau im Dunkeln (2007) â steht eine erfolgreiche Frau in mittleren Jahren im Vordergrund, die ihren Urlaub an einem Strand in SĂźditalien verbringt. Dabei begegnet sie einer GroĂfamilie aus Neapel, wobei diese Begegnung ihr deutlich macht, welchen Preis sie fĂźr ihr eigenes Leben zahlen musste. Dieses vergangene Versagen fĂźhrt bei ihr zu einer psychischen Krise.
2011 schlieĂlich erschien der erste Band von Ferrantes Tetralogie Lâamica geniale, und danach jeweils im Folgejahr die drei weiteren Teile. Der figurenreiche Romanzyklus erzählt die wechselvolle Geschichte einer lebenslangen Freundschaft von zwei aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Neapolitanerinnen mit hĂśchst unterschiedlichem Naturell und Lebensweg. Ferrante gelang damit auch international der Durchbruch auf dem Buchmarkt: Bis Mitte 2017 war Lâamica geniale in fast 40 Sprachen Ăźbersetzt und in Ăźber 5 Millionen Exemplaren weltweit verkauft worden.cite-ref-reichwein-24-0[24] Wegweisend von Seiten der Literaturkritik war eine Eloge von James Wood in der Januar-Ausgabe 2013 des New Yorker.cite-ref-wood-10-1[10] 2015 wurde der erste Band der Tetralogie von der BBC-Auswahl der besten 20 Romane von 2000 bis 2014 zu einem der bis dato bedeutendsten Werke dieses Jahrhunderts gewählt. Roberto Saviano schlug ihn 2015 fĂźr den Literaturpreis Premio Strega vor,cite-ref-25[25] was die Autorin akzeptierte.cite-ref-26[26] Der vierte Band des Romanzyklus war fĂźr den Man Booker International Prize 2016 nominiert.cite-ref-haas-12-1[12]
Der deutsche Buchmarkt, so hieĂ es anfangs, habe den Hype um Ferrantes Tetralogie eher verschlafen. Inzwischen wird dieses Urteil in Frage gestellt: Mit Blick auf die schwachen Verkaufszahlen von Ferrantes ersten drei Romanen habe ihr Hausverlag âEdizioni e/oâ das Erscheinen der deutschsprachigen Ausgabe von Lâamica geniale bewusst verzĂśgert, um zunächst einmal das Echo auf dem US-amerikanischen Buchmarkt abzuwarten, das Ăźberaus positiv ausfiel und nicht zuletzt in Italien selbst den Absatz befĂśrderte.cite-ref-reichwein-24-1[24] Die Publikation der deutschen Ăbersetzung, besorgt durch Karin Krieger, begann im August 2016 mit Meine geniale Freundin, gefolgt von Die Geschichte eines neuen Namens im Januar 2017, danach Die Geschichte der getrennten Wege im August 2017 und abschlieĂend im Februar 2018 Die Geschichte des verlorenen Kindes. Im italienischen Original trägt die gesamte Tetralogie den gleichen Titel wie der erste Band, im englischsprachigen Raum läuft sie unter Neapolitan Novels (âNeapolitanische Romaneâ), und die deutschsprachige Ausgabe heiĂt seit der gebundenen Ausgabe des zweiten Bands Neapolitanische Saga. Die Bezeichnung âSagaâ ist nicht unumstritten. Ferrantes Kommentar dazu fällt nĂźchtern aus (âIch habe keine Saga geschriebenâ),cite-ref-interviewspiegel-4-10[4] der des Kritikers Ernst Osterkamp um einiges emotionaler: Der Begriff âSagaâ wecke in ihm Ekel, er sei entwertet und täusche Ăźber den Charakter dieses âwunderbaren Romansâ hinweg.cite-ref-27[27]
Um dem Wunsch ihres Lesepublikums nach mehr Informationen entgegenzukommen, publizierte Ferrante 2003 unter dem Titel La frantumaglia eine Sammlung von bereits an anderer Stelle verĂśffentlichten Interviews und eine Auswahl aus dem Briefwechsel mit ihrem Verleger, ergänzt um Notizen zu ihrer Arbeit. Eine aktualisierte Fassung des Buches gibt es seit 2016 auf Englisch; 2019 erschien die deutsche Ăbersetzung mit dem Titel Frantumaglia: Mein geschriebenes Leben.
2019, fĂźnf Jahre nach Vollendung der Neapolitanischen Saga, legte Ferrante wieder einen Roman vor â Das lĂźgenhafte Leben der Erwachsenen â und wählte erneut die Perspektive einer gestandenen Frau, die weit zurĂźckblickt, diesmal in drei prägende Jahre der Pubertät. Das noch jugendliche Alter ihrer Protagonistin (zum Schluss ist sie 16), verbunden mit einem veritablen Cliffhanger, lässt das Gros der Rezensenten vermuten, dass die Autorin plant, auch diese Geschichte fortzusetzen. Die ersten Urteile der Literaturkritik sind Ăźberwiegend positiv, gemessen an Ferrantes Welterfolg aber weniger euphorisch. Umso ausgeklĂźgelter die Marketingstrategie ihres italienischen Hausverlags Edizioni e/o â durch âtrĂśpfchenweise Informationâ im Vorfeld der ErstverĂśffentlichung (7. November 2019) und eine geschickte Mischung aus Offensive und Defensive am Tag selbst: Verkaufsbeginn in grĂśĂeren Städten bereits ab Mitternacht und in Anwesenheit von viel Prominenz, bei gleichzeitig kĂźnstlicher Verknappung der Startauflage (250.000).cite-ref-akohlick-29-0[29]cite-ref-fhaas-30-0[30]
VerĂśffentlichungen
⢠Lâamore molesto. 1992
⢠Lästige Liebe. Ăbersetzung von Stefan Wendt. Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-11832-8.
⢠Lästige Liebe. Aus dem Italienischen von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-42828-3.
⢠I giorni dellâabbandono, 2002
⢠Tage des Verlassenwerdens. Ăbersetzung von Anja Nattefort. List, MĂźnchen 2003, ISBN 3-548-68055-0.
⢠Tage des Verlassenwerdens. Ăbersetzung von Anja Nattefort. Suhrkamp, Berlin 2019, ISBN 978-3-518-42885-6.
⢠La frantumaglia. 2003
⢠Frantumaglia â Mein geschriebenes Leben. Ăbersetzung von Julika Brandestini und Petra Kaiser. Suhrkamp, Berlin 2019, ISBN 978-3-518-42800-9.
⢠La figlia oscura. 2006
⢠Die Frau im Dunkeln. Ăbersetzung von Anja Nattefort. Deutsche Verlags-Anstalt, MĂźnchen 2007, ISBN 978-3-421-04323-8.
⢠Frau im Dunkeln. Ăbersetzung von Anja Nattefort. Suhrkamp, Berlin 2019, ISBN 978-3-518-42870-2.
⢠La spiaggia di notte. 2007
⢠Der Strand bei Nacht. Ăbersetzung von Karin Krieger. Illustriert von Mara Cerri. Insel-BĂźcherei Nr. 1458. Berlin 2018, ISBN 978-3-458-19458-3.
⢠Lâamica geniale. 2011
⢠Meine geniale Freundin. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42553-4.cite-ref-haas-12-2[12]cite-ref-31[31] (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in den Jahren 2016 und 2017)
⢠Storia del nuovo cognome. Lâamica geniale volume secondo. 2012
⢠Die Geschichte eines neuen Namens. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-42574-9.
⢠Cronache del mal dâamore. 2012 (Vereint ihre ersten drei Romane â Lâamore molesto, I giorni dellâabbandono und La figlia oscura â in einem Band.)
⢠Storia di chi fugge e di chi resta. Lâamica geniale volume terzo. 2013
⢠Die Geschichte der getrennten Wege. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-42575-6. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 2. bis zum 22. September 2017)
⢠Storia della bambina perduta. Lâamica geniale volume quarto. 2014
⢠Die Geschichte des verlorenen Kindes. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-42576-3. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 17. bis zum 23. Februar 2018)
⢠La vita bugiarda degli adulti, 2019
⢠Das lĂźgenhafte Leben der Erwachsenen. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp, Berlin 2020, ISBN 978-3-518-42952-5.
⢠I margini e il dettato. 2021
⢠L'invenzione occasionale Edizioni e/o Rom 2019
⢠Zufällige Erfindungen. Ăbersetzung von Karin Krieger. Suhrkamp Berlin 2021, ISBN 978-3-518-42915-0
Filmadaptionen
Ferrantes Roman La figlia oscura (Frau im Dunkeln) wurde von Maggie Gyllenhaal adaptiert. Gyllenhaal fĂźhrte auch Regie, was fĂźr Ferrante eine der Bedingungen war, um ihr die Filmrechte zu geben. Der Film Frau im Dunkeln ist Gyllenhaals RegiedebĂźt.cite-ref-32[32] In der Adaption ist Leda Italienerin, arbeitet als Englischprofessorin an der Universität in Florenz und macht Urlaub am Meer, an der kalabrischen KĂźste. Die GroĂfamilie, die sie dort beobachtet, stammt aus Neapel, was sie an ihre eigene Jugend erinnert und Grund dafĂźr war, dass sie nach Florenz gegangen ist. UrsprĂźnglich plante Gyllenhaal, Ferrantes Roman I giorni dellâabbandono (Tage des Verlassenwerdens) zu verfilmen, aber die Rechte waren bereits vergeben.cite-ref-33[33]
Literatur
⢠Giancarlo Lombardi: Scambi dâidentitĂ : il recupero del corpo materno ne LâAmore molesto. In: Romance Languages Annual 10, 1998, S. 288â291.
⢠Stiliana Milkova: Mothers, Daughters, Dolls: On Disgust in Elena Ferranteâs La figlia oscura. In: Italian Culture 31.2, 2013, S. 91â109.
⢠Christine Ott: Abjekte Fetische. Elena Ferrantes Schreiben im Zeichen des vrĂŠel. In: Italienisch. Zeitschrift fĂźr italienische Sprache und Literatur, 75, 2016, S. 32â59.
⢠Jacqueline Rose: Mothers â An Essay on Love and Cruelty, Kapitel 3.1 Elena Ferrante, Farrar, Straus and Giroux, New York 2018, ISBN 978-0-374-21379-4
⢠Nicola Bardola: Elena Ferrante â meine geniale Autorin. Reclam-Verlag 2019, ISBN 978-3-15-011189-5.
⢠Friedhelm Auhuber: Ăber Leben schreiben: Elena Ferrantes Neapolitanische Saga. Ein Essay, FuĂnoten zur Literatur â Heft 60; Bamberg 2023, ISBN 978-3-935167-14-7.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Elena Ferrante im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Elena Ferrante bei IMDb
⢠Autorenporträt bei Perlentaucher (Onlineversion)
⢠Biografie (italialibri.net, Seitenaufruf am 5. August 2012)
⢠Anne Branbergen: Mijn naam mag niemand weten, De Groene Amsterdammer v. 17. Juni 2015, abgerufen am 20. Juni 2015 (niederländisch)
⢠Deutsche Website zur neapolitanischen Saga
⢠âLiteratur-Wunder aus Neapelâ, im ZDF-Magazin Aspekte vom 2. September 2016, 22:55 Uhr, 6 Min.
⢠Interview mit Elena Ferrante in der franzĂśsischen Zeitschrift LâObs vom 17. Januar 2018 (deutsche Ăbersetzung).
⢠Ferrantes wÜchentliche Kolumnen im britischen Guardian.
⢠Das geniale Neapel, Reportage auf Arte vom 17. November 2017, 12 Min.
⢠Foto-Essay auf Ferrantes Spuren in Neapel, von Sophia Seymour im Guardian, 10. November 2017 (englisch).
⢠Ein in der Tat GroĂes Interview mit Elena Ferrante, worin sie â wie Ăźblich schriftlich, aber umso ausfĂźhrlicher â Fragen von Ăbersetzer(inne)n und Buchhändler(inne)n aus aller Welt zu ihrem neuen Roman, zur âSagaâ und allgemein zu ihrem Schaffen beantwortet. Suhrkamp, 11. September 2020.
Einzelnachweise
cite-note-rottentom-11. â Elena Ferrante. In: rottentomatoes.com. Abgerufen am 19. März 2023.
cite-note-22. â Ferrante, Elena. In: Enciclopedia on line. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom.
cite-note-interviewparisreview-33. â Elena Ferrante, Art of Fiction No. 228. Interview mit Elena Ferrante (englisch; eigene Ăbersetzung), in: The Paris Review, Ausgabe Nr. 212, FrĂźhjahr 2015, abgerufen am 26. August 2017.
cite-note-interviewspiegel-44. â Austausch mit einem Phantom. Interview mit Elena Ferrante, in: Der Spiegel, 21. August 2016, abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-literaturportal-bayern-55. â Warum sollten wir meine Briefe verĂśffentlichen?, in: Literaturportal Bayern, 9. September 2019
cite-note-sueddeutsche-66. â Die Enttarnung von Elena Ferrante ist Sensationsjournalismus, in: sueddeutsche.de vom 5. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016.
cite-note-zeitonline-77. â Elena Ferrante: Nein heiĂt Nein ZeitOnline vom 5. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016.
cite-note-dlrk-88. â Beitrag von Deutschlandradio Kultur vom 2. Oktober 2016: Wunsch nach Anonymität wurde missachtet. Maike Albath im Gespräch mit Marietta Schwarz (Zum HĂśren des Radio-Beitrags auf die graue Schaltfläche âBeitrag hĂśrenâ klicken, die sich links unterhalb der Ăberschrift befindet.)
cite-note-wood-1010. â James Wood: Women on the Verge. The fiction of Elena Ferrante (englisch; eigene Ăbersetzung), in: New Yorker, 21. Januar 2013, abgerufen am 26. August 2017.
cite-note-1111. â Dirk SchĂźmer: Die geheimste Autorin der Welt, in: Die literarische Welt, 7. Mai 2016, S. 1f.
cite-note-haas-1212. â Franz Haas: Italien rätselt Ăźber ein literarisches Pseudonym. Wer steckt hinter Elena Ferrante und ihren brillanten Romanen. In: Neue ZĂźrcher Zeitung, 2. April 2016, S. 25, abgerufen am 1. April 2016.
cite-note-1313. â Wer steckt hinter Elena Ferrante? In: Neue ZĂźrcher Zeitung. Abgerufen am 1. April 2016.
cite-note-1414. â Nicola Bardola: Elena Ferrante â meine geniale Autorin (EPUB). (reclam.de [abgerufen am 16. Oktober 2023]).
cite-note-1515. â Marcella Marmo, il rigore della Storia. 8. Januar 2022, abgerufen am 16. Oktober 2023 (italienisch).
cite-note-1616. â Elena Ferrante. Abgerufen am 16. Oktober 2023 (italienisch).
cite-note-1717. â Elena Ferrante wins the Sunday Times Award for Literary Excellence. Abgerufen am 16. Oktober 2023.
cite-note-1919. â Lizzy Davies: Who is the real Italian novelist writing as Elena Ferrante? The Guardian, 15. Oktober 2014, abgerufen am 20. Juni 2015 (englisch).
cite-note-2020. â Claudio Gatti: Wer ist Elena F.? In: FAS, 2. Oktober 2016, S. 41â42
cite-note-2121. â Claudio Gatti: Elena Ferrante: An Answer? und The Story Behind a Name in: The New York Review of Books, 2. Oktober 2016.
cite-note-2222. â Nicola Bardola: Elena Ferrante â meine geniale Autorin. (reclam.shop [abgerufen am 12. September 2019]).
cite-note-2323. â Liz Jobey: Anonymous writer of literary fiction, Interview, in: Financial Times, 12. Dezember 2015, S. 20.
cite-note-reichwein-2424. â Marc Reichwein: Die globale Freundin, in: Die Welt kompakt, 23. August 2017, abgerufen am 26. August 2017.
cite-note-2525. â Roberto Saviano: cara Ferrante ti candido al premio Strega, in: Repubblica, 21. Februar 2015.
cite-note-2626. â Elena Ferrante: âAccetto la candidatura allo Stregaâ, in: Repubblica, 24. Februar 2015, abgerufen am 20. Juni 2015 (italienisch).
cite-note-2828. â Elena Ferrante schreibt Kolumne fĂźr The Guardian, auf elenaferrante.de, abgerufen am 7. Februar 2018.
cite-note-akohlick-2929. â Anne Kohlick: Kampf zwischen Angst und Neugier. DLF Kultur, 29. August 2020, abgerufen am 27. September 2020.
cite-note-fhaas-3030. â Franz Haas: Geschicktes Marketing hilft auch guter Literatur. Neue ZĂźrcher Zeitung, 12. November 2019, abgerufen am 27. September 2020.
cite-note-3131. â Elena Ferrante fĂźr Man Booker International Prize nominiert, auf elenaferrante.de, abgerufen am 7. Juli 2016.
cite-note-3232. â Zack Sharf: The 31 Most Exciting Actor-Director Collaborations to Come in 2021. In: IndieWire. 18. Februar 2021, abgerufen am 26. März 2022 (englisch).
cite-note-3333. â Zack Sharf: âThe Lost Daughterâ Photos: Maggie Gyllenhaal Directs Olivia Colman, Netflix Sets Dec. Release. In: IndieWire. 18. August 2021, abgerufen am 26. März 2022 (englisch).